10 Jahre StarCraft 2: Galaktischer eSports-Pionier

StarCraft 2 feiert sein 10-jähriges Jubiläum! Wir feiern mit, mit einem kleinen Rückblick und 5 Fakten, die ihr bestimmt noch nicht kanntet.

Vor zehn Jahren läutete Blizzard Entertainment mit dem Nachfolger des Echtzeitstrategiespiels StarCraft eine neue – und sehr erfolgreiche – Ära ein. StarCraft 2 zählt heute zu den Urgesteinen der eSports-Titel und geniesst insbesondere international nach wie vor hohes Ansehen in der kompetitiven Szene. Kaum ein anderes Spiel verlangt ein so hohes Mass an Augen-Hand-Koordination oder so viele Actions per Minute.

Auch die Schweiz war früher mit der Organisation mYinsanity international stark vertreten, beispielsweise mit dem südkoreanischen Spieler Stardust. Auch zwei der heute berühmtesten Namen in der Szene spielten einmal für mYinsanity: Serral und Reynor. Serral wurde Ende 2018 das bekannteste Gesicht der Szene, da er als erster Europäer die Weltmeisterschaft gewann und damit Geschichte schrieb. Der einzige andere Europäer, der Serral bereits dreimal den Thron stehlen konnte, ist Reynor. Der heute 18-jährige Italiener war gerade mal 11 Jahre alt, als er mYinsanity beitrat.

In unserer Video-Serie Good Game haben wir die Geschichte von StarCraft genauer beleuchtet und mit Fabio „Zervas“ Bügler, einem ehemaligen StarCraft 2 Spieler, gesprochen.

Jetzt aber zu den Fakten:

Space Vampires

Von wegen Zerg, Protoss und Terran. In der frühen Entwicklungsphase von StarCraft war von den drei Rassen keine Spur zu sehen. Stattdessen sollte das Spiel von Space-Vampiren handeln. Das Team um den ehemaligen Vizepräsidenten of Story and Franchise Development war von dieser Idee aber (zum Glück) überhaupt nicht angetan. Und zum noch grösseren Glück fand diese Mutation auch nicht den Weg in das finale Spiel.

StarCraft: Ghost, der Shooter, der nie erschien

StarCraft 2 hätte nicht das einzige Sequel zu StarCraft sein sollen. Bereits 2002 kündigte Blizzard StarCraft: Ghost an, ein Third-Person Stealth-Action Shooter, der im Starcraft-Universum spielen sollte. Dabei schlüpfte der Spieler in die Rolle von Nova. Mittlerweile wurde das Spiel gecancelt.

Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde

StarCraft ist gleich mehrfach im Guinnessbuch der Rekorde vertreten, unter anderem als langlebigster eSports-Titel und am besten verkauftes PC-Spiel. StarCraft 2 hält noch einen weiteren Rekord: Am ersten Verkaufstag wurde es über eine Million mal gekauft, was es zum am schnellsten verkauften Strategiespiel macht.

StarCraft-Film

Blizzard ist bekannt für seine Cinematics. Eine Geschichte aus dem Blizzard-Universum hat es bereits auch auf die Leinwand geschafft: Warcraft: The Beginning. Allerdings warten Fans dieser Reihe bereits lange – und sehr wahrscheinlich vergebens – auf eine Fortsetzung. Die Möglichkeit eines StarCraft-Films spukt auch bereits lange in den Köpfen der Game-Entwickler. Rob Pardo, Executive Vice President of Game Design, verriet 2010, dass sie eigentlich nur auf die richtige Person warteten: James Cameron. Der Filmregisseur ist bekannt für Filme wie Avatar – Aufbruch nach Pandora, Terminator, Aliens oder Alita: Battleangel. Hätte sicherlich gut gepasst, blieb aber leider stets ein Traum.

Das erste Spiel im (echten) Universum

StarCraft war das erste Spiel, das es effektiv ins Universum geschafft hat. Der ehemalige Astronaut Daniel Barry war grosser StarCraft-Fan und entschied sich 1999, eine Kopie mit auf die internationale Space Station zu nehmen, um mit seiner Familie weiterhin spielen zu können. Die CD umrundete die Erde 153 mal und reiste 6.482 Millionen Kilometer durch das Universum. Blizzard lud Daniel Barry daraufhin zu einem Interview ein. Zum Spielen kam Barry übrigens nicht. Die CD und einige Fotos davon können allerdings im hauseigenen Museum von Blizzard betrachtet werden. Wenn das mal nicht galaktisch ist.

Zum Geburtstag gab es von Blizzard übrigens ein grosses Update:

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Stefanie Holenweg

Moderatorin & Social Media Managerin

Als Stefanie Holenweg zu ihrem 10. Geburtstag eine N64 mit dem Spiel Zelda – Ocarina of Time geschenkt bekam, besiegelte dies ihr Schicksal in der Welt des Gaming. Ihre beiden Leidenschaften, Bloggen und Zocken vereint sie nun seit Anfang 2017 in ihrem Job als Moderatorin bei esports.ch.

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