CS:GO: „Swiss Championship“-Hub will Community fördern

Innert kürzester Zeit kann der CS:GO Hub „Swiss Championship Ladder“ eine stattliche Anzahl Spieler aufweisen. Der Gründer hat ambitionierte Ziele.

„Die Schweiz hat zu wenig CS:GO-Ligen und Turniere“, ist sich Chrigi sicher. Seines Zeichens Streamer, CS:GO-Caster und neuerdings auch Besitzer eines CS:GO Hubs. Auf Letzterem haben Spieler die Möglichkeit sich zu registrieren und um Ranglistenplätze zu spielen.

Ähnlich einer Liga gibt es verschiedene „Saisons“, die jedoch ziemlich kurz gehalten sind. All zwei Wochen gibt es einen Reset der „Swiss Championship Ladder“, die bestplatzierten Spieler gewinnen Preise. Im Gegensatz zu einer Liga, kommt es beim Hub nicht zu Unterbrüchen und die Teilnehmer haben Nonstop die Möglichkeit, sich kompetitiv zu duellieren.

Förderung der Szene durch Herausforderung

Bei Chrigis Hub gibt es beim Matchmaking keine ELO, also keine skillbasierte Zuteilung, sondern da spielt jede/r gegen jede/n. „Damit möchte ich den Spielern eine Challenge bieten“, so Chrigi gegenüber eSports.ch. „So werden die Teilnehmer gefordert, können von besseren Spielern etwas lernen. Wenn du noch nicht so gut bist, kannst du mit den besten Spielern der Schweiz gematched werden, die dir zeigen, wie man richtig spielt.“

Die Server von FACEIT regeln das Matchmaking. Wurde ein Match mit zufälligen Spielern des Pools gefüllt, wählen beide Seiten einen Team-Captain, der den Lead übernimmt. Der Clou: Bewertet werden die Spieler am Ende einzeln, nicht als Team. So entsteht die Rangliste, die es jeden Zyklus aufs neue zu erklimmen gilt.

Grosser Anklang

Das Konzept schlägt ein: Bereits am ersten Wochenende konnte der Hub eine Top-Platzierung bei den aktivsten FACEIT-Hubs einnehmen. Inzwischen sind bereits hunderte Spieler aktiv auf der Plattform unterwegs, einige davon bekannte Namen aus der Schweizer Szene.

Am Ende jedes Zyklus‘ werden Preise an die bestplatzierten Spieler vergeben. Diese reichen von Waffenskins, über Sportgetränke, bis zu einem neuen Headset. Künftig will Chrigi noch mehr Preise anbieten können, denn diese findet er entscheidend, um die Motivation der Spieler hochzuhalten: „Dann haben sie immer einen Ansporn, um aktiv teilzunehmen. So bleibt der Hub am Leben.“

Weiterhin sind auch Turniere geplant, bei denen er mit anderen Akteuren des Schweizer eSports zusammenspannen will. Das Ziel sei es, ein regelmässiges Angebot für Schweizer CS:GO-Spieler zu bieten, auch wenn Ligen gerade Pause haben. Ausserdem biete dieser neue Hub Organisationen die Möglichkeit nach neuen Talenten zu suchen, die sich so präsentieren können.

Der „Swiss Championship“-Hub ist jedem interessierten CS:GO-Spieler zugänglich – so lange man sich an die Regeln hält, natürlich.

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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