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Destany an der „Nightmare on Smashville“

Destany ist der beste Smasher der Schweiz und spielt für mYinsanity. Als einer der besten Meta-Knight-Spieler weltweit wurde er von der Community an das Turnier „Nightmare on Smashville“ gevotet. Glücklicherweise konnte er ausserdem seinen Kommandanten überzeugen, für diese Zeit von seinem Militär-Dienst freigestellt zu werden.

Vor einem Monat kündete 2GGaming, der Turnierorganisator für Super Smash Bros, ein Turnier namens „Nightmare on Smashville“ auf Twitter an. Am 20. Oktober sollten die besten Spieler der Charaktere Bowser, Meta-Knight, Ridley und King K Rool dafür eingeladen werden. Zuerst aber wurden die besten und beliebtesten Spieler dieser Charaktere in ein „Compendium“ gevotet, was ermöglichte, dass man für seine Lieblingsspieler spenden konnte.

Glücklicherweise war der Support, den mir die Leute gegeben haben, stark genug, um die Votingsphase erfolgreich zu meistern. Anschliessend wurde dank grosszügigen Spenden das meiste für meine Reise gesammelt. Den Rest zahlte ich selber.

Am Samstag ging es vom Militärbunker also direkt zum Flughafen. Angekommen bin ich um 00.30 in Los Angeles. Natürlich ist das keine gute Vorraussetzung für meine Performance am Turnier.

Am Sonntagmorgen war es soweit: „Nightmare on Smashville“ startete und ich kam mit Freunden gerade noch rechtzeitig an. Ohne Aufwärmen musste ich Runde 1 direkt gegen einen Dark Samus Spieler antreten, der mich recht ins Schwitzen brachte. Ehrlich gesagt war ich mir nicht gewohnt, im ersten Set des Turniers alles zu geben, so fies es auch klingt.

Nach einem erfolgreichen 2-0 kämpfte ich gegen SoulX, einen Daisy-Main. Unser Set wurde auf 2GGaming gestreamt, dementsprechend war ich etwas nervös. Dank Erfahrung gegen Zudenka hatte ich aber keine Probleme mit SoulX. 2-0 für mich.

In der dritten Runde musste ich gegen Spoon, einen Yoshi-Spieler, antreten. Hier wieder dieselbe Situation; es war on-stream, ich hatte aber dank Zudenka genug Confidence gegen Spoon. 2-0 für mich.

Runde 4. Ich trat gegen Maister an. Er war der Favorit des Turniers. Das erste Match lief mal gar nicht für mich. Gegen seinen Game and Watch konnte ich mit meinem Meta-Knight nichts ausrichten. Im zweiten Match ging ich auf meinen alten Main zurück, Little Mac. Es sah viel besser aus; ich hatte durch den KO-Punch (beste Comeback-Mechanic übrigens!) für eine Zeit lang einen Vorsprung. Irgendwann aber wurde ich ungeduldig, weshalb er auch den zweiten Match für sich gewann.

Im Losers Bracket musste ich nur noch einen Set gewinnen, um zur Top 32 zu gehören – in einem Turnier dieser Grösse natürlich sehenswert. Leider aber verlor ich gegen Rex, einen Link-Spieler, der wusste, was er tat. An diesem Matchup muss ich arbeiten.

Am Ende belegte ich also Platz 33 von 425 Spielern, meine Gegner Maister und Rex belegten den 1. und 13. Platz. Ich bin mehrheitlich zufrieden mit meiner Performance, auch wenn ich es wegen einem Set nicht aus den Pools schaffte.

Am Montagabend fand dann das „Mega Smash Mondays #212“ statt. Es ist ein wöchentliches Turnier, das am gleichen Ort stattfindet und die gleichen Topspieler anzieht.

Da musste ich sofort in der ersten Runde gegen einen Peach-Spieler ran, der schon beim Zugucken Eindruck machte. Als ich gegen ihn spielen musste, gewann ich 2-0, aber jedes Match war knapp. Er war etwa so gut wie Zudenka’s Peach.

In der zweiten Runde spielte ich gegen YMCA, ein Donkey Kong- und Wario-Spieler. Unser Set spielten wir on-stream. Im ersten Match konnte ich mit einem anfangs grossen Lead überzeugen. Im Zweiten holte er dann ein. Im entscheidenden Matchpoint war es ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen, bis er dann mit dem „Waft“ (grösster Comeback-Factor von Wario) das Set für sich entschied.

Im Losers Bracket spielte ich gegen viele exotische Charaktere, erst gegen Megaman, dann gegen einen Pokemon Trainer, der Zelda nebenbei spielte.

Als nächstes musste ich gegen Jumpsteady spielen. Er war für eine Zeit im Powerranking in Südkalifornien, was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Im Set spielte er erst Zero Suit Samus, welche für mich ehrlich gesagt keine Herausforderung war. Dann aber wählte er Palutena und zerstörte mich. Mit einem 1-2 endete unser Set und damit meine Turniererfahrung. Ich wurde 17ter von 87, wieder einmal war ich ein Set davon entfernt, es aus den Pools zu schaffen.

Neben den Turnieren bekam ich viele Sets in Ladders und Money Matches, unter anderem gegen ShiNe und Larry Lurr. Ich versuchte, mir nach jedem Set Notizen zu machen. 

Ausserhalb von Smash ass ich viel. Ich besuchte IHOP, In-N-Out und Raisin‘ Canes zum ersten Mal und war überrascht, wie geschmacksintensiv ihre Menüs waren. Weniger begeistert war ich von Snacks aus den USA. Amerikaner mögen meilenweit in Smash voraus sein. Aber wenn es um Schokolade geht, sind wir die Topspieler.

Destany auf Twitter

Wir besuchten Destany im Rahmen unserer Good Game TV-Sendung. Hier könnt ihr euch die Folge anschauen

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