Diese eSportler vertreten die Schweiz am Red Bull M.E.O.

Vergangenes Wochenende wurden die Finals der dritten Season des Red Bull M.E.O. Schweiz ausgetragen. Diese beiden eSportler werden uns an den World Finals vertreten.

Die dritte Season der Red Bull Mobile eSports Open (kurz M.E.O.) wird anfangs nächstes Jahr an den World Finals in der Türkei ihren Höhepunkt finden. In 23 Ländern weltweit werden derzeit die National Qualifier ausgetragen um jeweils die besten Mobile Gamer in den Games PUBG: Mobile, Teamfight Tactics und Hearthstone zu finden. Die Qualifier hierzulande wurden bereits ausgespielt, allerdings nur in Hearthstone und TFT.

Hearthstone: TheRabbin

Lucien „TheRabbin“ Ding von Servette Geneva eSports konnte sich in Hearthstone durchsetzen. Kurz vor dem Finale, am Donnerstagabend, wurden allerdings neue Karten in das Spiel eingeführt. Da er erst herausfinden musste, wie diese Karten funktionierten und welche sein Deck am besten ergänzten, kam er nicht zu besonders viel Schlaf, verrät er uns.

Im Finale stiess TheRabbin auf Bozo von Lausanne, was ihn besonders freute. Die beiden seien schon lange in der Szene unterwegs und es sei fast schon zur Tradition geworden. Dass er die Schweiz nun an der Weltmeisterschaft vertreten dürfe, sei eine Ehre.

Bereits 2018 qualifizierte er sich gemeinsam mit Hypno, Nights und Gusonaj für die Hearthstone Global Games. Damals hätten sie tonnenweise Unterstützung aus der Community bekommen, erzählt er. Er geht davon aus, dass das auch diesmal wieder der Fall sein wird, immerhin sei die Schweizer Hearthstone Community sehr aktiv.

Teamfight Tactics: Yanis

In TFT wird Yanis „Yanis“ Salzgeber von mYinsanity die Schweiz vertreten. Er sei sehr stolz darauf, erzählt er uns. Zwar gewann er im Finale mit nur 4 Punkten Abstand zum Zweitplatzierten Bami96, doch er sähe gute Chancen für die Weltmeisterschaft. Immerhin habe er bis jetzt immer die Top100 von Europa geknackt.

Darauf wird er sich aber nicht ausruhen, erzählt er uns. Er will sich so gut wie möglich auf das Finale in der Türkei vorbereiten. Zwei bis vier Wochen vor dem Finale will er dann nochmal intensiver trainieren. Auch wenn die Daten noch nicht bekannt wären.

Normalerweise spielt Yanis auf dem PC. Für dieses Turnier habe er aber extra auf sein Handy gewechselt. Damit kam auch eine Performance-Einbusse. Auf dem Handy sei er weniger schnell, erzählt er. Das Positioning und Scouting, sowie APM-lastige Spielzüge seien schwieriger. Das müsse er halt akzeptieren.

TheRabbin und Yanis werden Anfang nächstes Jahr in die Türkei fliegen, um gegen die anderen 22 Länder anzutreten. Wann genau die World Finals ausgetragen werden, ist noch nicht klar. Sobald wir mehr wissen, geben wir euch natürlich Bescheid.

mm

Stefanie Holenweg

Moderatorin & Social Media Managerin

Als Stefanie Holenweg zu ihrem 10. Geburtstag eine N64 mit dem Spiel Zelda – Ocarina of Time geschenkt bekam, besiegelte dies ihr Schicksal in der Welt des Gaming. Ihre beiden Leidenschaften, Bloggen und Zocken vereint sie nun seit Anfang 2017 in ihrem Job als Moderatorin bei esports.ch.

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