the international 10

Dota 2: The International Main Event ist gestartet!

Seit dem ersten The International in 2011 gehört das Turnier zu den wichtigsten internationalen eSports-Turnieren. Bekannt ist das The International für sein unglaublich hohes Preisgeld. 

Die teilnehmenden Teams kämpfen in Bukarest, am ersten The International seit mehr als zwei Jahren, um Ruhm und Ehre – und 40 Millionen Dollar.

Format

Die Gruppenphase ist vorbei, das Seeding für die Playoffs ist erledigt und The International startet mit den 16 verbleibenden Teams in die heisse Phase, das Main Event. 

Die Teams werden basierend auf den Resultaten in der Gruppenphase in ein Upper und Lower Bracket verteilt. Die Teams im oberen Bracket können in der ersten Runde nicht eliminiert werden. 

Für die acht Teams im unteren Bracket ist das nächste Spiel im Best-of-one Format entscheidend: Der Gewinner bleibt im Rennen, der Verlierer muss bereits nach Hause. Am Ende der ersten Runde verbleiben dann nur noch 12 Teams.

Favoriten

Die stärkste Region am International ist China, Europa kann aber durchaus mithalten. Ein wenig schwächer sind die Regionen Osteuropa und Südostasien. 

Das europäische Team OG gewann die letzen beiden Weltmeisterschaften und ist auch dieses Jahr wieder ein heisser Kandidat. In den Matches der Gruppenphase wirkt China jedoch fast unschlagbar, vor allem die beiden Teams PSG.LGD und Invictus Gaming.

Where to Watch

Valve stellt hier einen zentralen Hub mit Stream, Spielplan und Tabelle zur Verfügung. Die Streams könnnen auch auf YouTube und Twitch mitverfolgt werden. Das Finale wird am 17. Oktober um 12:00 stattfinden.

Probleme rund um The International 10

Valve hatte in der Vorbereitung mit einigen Problemen zu kämpfen. Der eigentliche Austragungsort Schweden erkannte das The International nicht als „elite sporting event“ an und deswegen musste das Turnier relativ kurzfristig die Location wechseln. Die Auswahl fiel auf Rumänien. 

Wie das Twitter Video des russischen Dota 2 Teams Team Spirit zeigt, mussten wohl auch in Sachen Logistik einige Abstriche gemacht werden. Der zugewiesene Trainingsraum für das Team ist viel zu klein, nicht zweckgemäss und hatte anscheinend kein Internet. 

Ist ja nur halb so schlimm, die Teams mussten von dort aus nur alle Spiele der Gruppenphase absolvieren. 

Es kommt dazu: Valve versprach ein The International mit Live-Zuschauern. Die Pandemie macht dem schlussendlich aber trotzdem einen Strich durch die Rechnung. Die Situation in Rumänien hatte sich enorm verschlechtert und Valve musste kurz vor Turnierbeginn verlauten, dass keine Zuschauer zugelassen sind. 

Die Community ist nicht happy. Sie warten seit mehr als zwei Jahren auf eine Weltmeisterschaft. Es werden auch Stimmen laut, die nicht verstehen wie das Preisgeld so hoch, die Räumlichkeiten für die Teams jedoch so unpassend sein können.

Trotz den Problemen bot das International schon in der Gruppenphase spannende Matches, die nun hoffentlich während des Main Events nochmals übertroffen werden. Denn am Ende zählt: Endlich wieder Dota auf höchstem Niveau.

 

 

mm

Severin Stillhard

Online-Redaktor

Angefangen hat die Gamer-Karriere mit Pokémon Rubin. Mittlerweile hat er wohl jeden relevanten kompetitiven Titel ausprobiert aber leider nur mässig Erfolg gehabt. Ist jetzt auch nicht mehr so wichtig, da er nun auf eSports.ch seine Begeisterung für Games mit Menschen teilen kann und man dabei nur gewinnen kann.

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