eSports-Organisatoren ESL und FACEIT für 1.5 Milliarden verkauft

Zwei der grössten Turnier- und Ligaorganisatoren haben über Nacht den Besitzer gewechselt. Neu gehören beide Brands zur Savvy Gaming Group, die von Saudi Arabien unterstützt wird.

Das Interesse der Arabischen Emirate am eSports- und Gamingbereich ist riesig. Dies beweist auch die neuste Übernahme, die letzte Nacht statt fand. Sowohl das Kölner eSports-Unternehmen ESL und die Londoner Organisatoren von FACEIT wurden von der Savvy Gaming Group für insgesamt 1.5 Milliarden Dollar übernommen.

In einem ersten Schritt bedeutet das, dass beide Brands neu einem Unternehmen angehören, das vom Saudi Arabian Public Investment Fund unterstützt wird. Als zweites heisst das für die eSports-Welt, dass sie einen der beiden Brands verlieren werden, denn die Unternehmen werden nun miteinander fusionieren.

Auch mit im Paket ist der Dreamhack-Brand, der seit 2015 zu ESL Gaming gehört. Ziel sei es nun, das neue Produkt aus ESL und FACEIT zu einer „globalen Gaming-Plattform“ zu machen.

Kritische Stimmen

Die Geschäftstätigkeiten von saudischen Unternehmen sorgen regelmässig für Kontroversen in der eSports- und Gaming-Community. Ein Grossprojekt von Saudi-Arabien mit dem Titel „Neom“ versuchte sowohl mit League of Legends, als auch Organisator BLAST Partnerschaften einzugehen. Beide Deals sorgten bei Fans und Mitarbeitern der Firmen für Entrüstung und wurden wieder terminiert.

 

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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