FIFA 21 – immer noch Pay2Compete?

Am 9. Oktober erscheint FIFA 21. Dieses Jahr sind die Meinungen vieler Pros gespalten: Soll tatsächlich wieder Geld in den FUT-Modus gepumpt werden und wenn ja, wie viel?

Es ist jedes Jahr das gleiche: Anfang Herbst holen sich die FIFA-Spieler die aktuellste Version des beliebten Fussball-Simulators. Das Spiel ist ab CHF 59.90 erhältlich, die Champions Edition mit zusätzlichen Inhalten, kostet sogar CHF 99.90. Doch damit fängt das Geldausgeben meistens erst an.

Besonders betroffen sind Pro-Gamer. Es gibt eSportler, die zu Beginn jeder neuen Saison vierstellige Beträge in den FUT-Modus stecken, um sich ein gutes Team zusammenstellen zu können. Dadurch, dass es seit Jahren so abläuft, haben Spieler anders gar keine Chancen, sich in der Weekend League zu beweisen und sich damit für die wichtigen Turniere zu qualifizieren. Also heisst es erstmal viel Geld in FIFA-Points investieren, Packs kaufen und hoffen, dass gute Spieler dabei sind. Fair? Das mag man bezweifeln.

Die Rede ist von „Abzocke“

FIFA 21 stellt hier keine Ausnahme. Auch hier muss wieder ordentlich investiert werden. Allerdings fand in letzter Zeit ein Umdenken statt. Bisher wurde dieses für eSports einmalige Finanzierungsmodell in der Szene grösstenteils stumm akzeptiert, aber immer mehr Pros melden sich nun zu Wort, die dieses System nicht mehr unterstützen wollen. Darunter finden sich grossen Namen wie Michael „Phenomeno“ Gehrman von SK Gaming:

Auch Tim „Tim_Latka“ Schwartmann, der für den FC Schalke 04 Esports spielt, kündigte bereits in einem langen YouTube-Video an, künftig keine FIFA-Points mehr zu kaufen.

Was machen die Schweizer FIFA-Pros?

Wie sieht es in der Schweizer Szene aus? Wie viel Geld geben Schweizer FIFA-Spieler für das optimale Team aus? Oder wählen sie dieses Jahr auch die Pack Road to Glory? Diesen Fragen werden wir in der kommenden Story of the Week auf den Grund gehen.

Auf der Suche nach FIFA-21-Turnieren? Hier lang.

mm

Stefanie Holenweg

Moderatorin & Social Media Managerin

Als Stefanie Holenweg zu ihrem 10. Geburtstag eine N64 mit dem Spiel Zelda – Ocarina of Time geschenkt bekam, besiegelte dies ihr Schicksal in der Welt des Gaming. Ihre beiden Leidenschaften, Bloggen und Zocken vereint sie nun seit Anfang 2017 in ihrem Job als Moderatorin bei esports.ch.

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