Overwatch 2 kommt erst 2022, auch kein Diablo 4 dieses Jahr

In einer Investorenkonferenz gab Activision Blizzard bekannt, dass Overwatch 2 nicht mehr im 2021 erscheinen wird. Auch der neue Diablo-Teil lässt auf sich warten.

Mit dem Release von Overwatch 2 hoffen viele eSportler und Fans des Spiels darauf, dass die Szene wieder ein Revival erlebt. Denn obwohl Overwatch als Franchise zu den eSports-Titeln mit dem grössten Wiedererkennungswert gehört, schwächelt die kompetitive Szene schon seit Jahren.

Das Sequel verspricht eine Auffrischung des Universums mit neuer Grafik, neuen Helden und neuen Modi – vielleicht genau das, was das Spiel braucht. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen und die Vorfreude auf das Sequel, das mehr einer Erweiterung als einer waschechten Fortsetzung entspricht. Kritiker nennen die nummerierte Veröffentlichung vor allem einen geschickten Schachzug, um den Hype um den Release zu verstärken.

Nun heisst es für Overwatch-Fans jedoch noch etwas geduldig zu sein, denn in einer Investorenkonferenz gab Publisher Activision Blizzard bekannt, dass man dieses Jahr nicht mehr mit Overwatch 2 rechnen kann. Im gleichen Atemzug bestätigten sie auch das Ausbleiben des Diablo 4-Releases im 2021.

Blizzcon-Hype verflogen?

Diese Ankündigung hat natürlich auch starken Einfluss auf die bevorstehende Blizzcon, oder „Blizzconline“, die vom 19.-20. Februar online durchgeführt wird. Fans hofften vor allem auf Ankündigungen zu diesen beiden Titeln, vielleicht sogar ein definitiver Release im 2021.

Obwohl man diese beiden Hoffnungen definitiv fallen lassen kann, verdichten sich die Gerüchte um ein Diablo 2 Remaster. Bestätigt hat Activision Blizzard zudem einen neuen Release der Call of Duty-Reihe im 2o21 und das Mobile Hack’n’Slash Diablo Immortal. Welches Studio beim neuen Call of Duty die Federführung hat, ist noch unklar. Erscheinen soll er, wie gewohnt, im vierten Quartal.

Ausserdem eine interessante Aussage: Das Ziel ist es, alle Blizzard-Marken auf Mobile-Systeme zu bringen. Auch Blizzard wird in ein paar Jahren wohl stark im Mobile eSports-Sektor mitmischen.

 

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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