Project L: LoL-Fighter kommt frühestens 2023

Riot Games hat endlich erstes Gameplay für den LoL-Fighter „Project L“ gezeigt. Trotzdem werden die Erwartungen niedrig gehalten: Das Spiel soll frühestens 2023 erscheinen.

Im Rahmen der grossen Riot Games Celebration Ende 2019 zeigte das Studio einige Projekte, die in Los Angeles momentan in der Pipeline sind.

Bis zu diesem grossen Event war es noch ein Running Gag, dass die Firma sich Riot GameS nannte, denn bis dorthin hatte man lediglich League of Legends im Portfolio. Seither hat sich viel getan. Riot Games übernimmt inzwischen die Rolle des bröckelnden Industrie-Giganten Blizzard, indem sie ihre bekannten Franchise-Gesichter in verschiedenen Disziplinen antreten lassen.

Nach CCG Legends of Runeterra, Autochess Teamfight Tactics und der Netflix-Serie Arcane, nun also das nächste Genre: Fighting Games.

Tag-Team Action im Arcane-Look

Zum Schluss der „RiotXArcane“-Sause, zeigt das Entwicklerstudio nach fast zwei Jahren endlich wieder einen Blick auf das spannende „Project L“. Es wurde viel gearbeitet und aus dem ersten Prototypen wurde ein anschaubarer Showcase, der Bock auf das League of Legends Fightinggame macht!

Mit dem ersten Pre-Gameplay wurden auch wichtige Key-Facts zum Spiel verkündet:

  • Es wird in Tag-Teams gekämpft (2v2)
  • Die Steuerung soll simpel sein, aber viele Kombomöglichkeiten erlauben
  • Netcode hat oberste Priorität
  • Release ist nicht vor 2023 geplant, 2022 gibt es aber weitere Infos

Ebenfalls offen ist noch, wie der Championpool aussehen wird. Im Announcementvideo bestätigte Champions sind aber:

  • Ahri
  • Darius
  • Ekko
  • Jinx

Beim Netcode wird die Rollback-Technologie zum Einsatz kommen, gepaart mit dem in LoL und Valorant verwendeten „RiotDirect“. Das soll für möglichst lagfreies und direktes Gameplay sorgen.

Das ist bei Riot Games sonst noch in der Pipeline

Der League of Legends-Entwickler ist innert kürzester Zeit zu einem dominierenden Entwickler und Publisher geworden. Nach LoL, LoR, Teamfight Tactics und Valorant, gesellten sich letzte Woche noch zwei Riot Forge Titel dazu: Hextech Mayhem und Ruined King.

Diese Spiele wurden nicht von Riot selbst entwickelt, sondern von Dritten, mit denen man eng zusammenarbeitet. LoL-Champ Viego wurde zum Beispiel von beiden Seiten entwickelt, da sich Ruined King schon in der Entwicklung befand, als man den Champion für LoL noch vorbereitete. Von Riot Forge darf man in nächster Zeit noch Jump’n’Run-Spiel „CONV/RGENCE“ erwarten, sowie das frisch angekündigte „Song of Nunu“.

Bei Riot selbst arbeitet man momentan am Prügler Project L, einem unbenannten Hack’n’Slash à la Diablo – Codename Project F – und einem grossen MMORPG. Dort spekuliert man auf den Namen „World of Runeterra“.

 

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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