Rainbow Six GSA League

R6: mYinsanity fliegt aus der GSA League

Nach einer schwachen Saison musste sich das mYinsanity Rainbow6-Roster in den Relegations beweisen. Geklappt hat das nicht.

Sie waren das Wunder von Zürich, haben sich durch die Swiss Nationals gespielt und waren die Schweizer Vertretung bei der ersten, offiziellen Rainbow6 Liga für die DACH-Region. Kein anderes Rainbow6-Team der Schweiz war so weit gekommen, wie das Roster von mYinsanity.

Während der ersten Saison der GSA Liga sah es jedoch nicht gut aus. Erste Anzeichen waren zu erkennen, dass die Konkurrenz zu stark ist und mYinsanity schnell ins Hintertreffen gerät.

Entsprechend auch das Resultat am Ende des Jahres: Ohne einen Sieg auf dem Konto platzierte sich mYi auf dem achten Platz und musste damit in die Relegation. Verlieren sie diese, war es das mit der Schweizer Vertretung.

 

Schwache Relegation

In der Relegation traf das Schweizer Team auf „TT9 Esports“, ein Team, das sich durch die Open Qualifier in die Relegation kämpfte. Obwohl der Gegner kein grosser Name war, spielten sie mYinsanity in Grund und Boden und sicherten sich den Sieg nach 2 Maps.

Noch war nicht alles vorbei, denn am 17. März sollte mYinsanity eine zweite Chance erhalten, um sich und der DACH-Region zu beweisen, dass sie einen Platz in der GSA-Liga verdient haben. „Unknown Legends“ hiess der Gegner, die sich im Vorfeld durch das Laddersystem der GSA gekämpft haben. Mehr gibt es zu diesem Team auch nicht zu sagen.

Auch in diesem alles entscheidenden Spiel konnte mYinsanity nicht die Performance bringen, welche nötig gewesen wäre. Der Klassenerhalte ist somit vorbei, mYinsanity fliegt aus der GSA League.

Schade ist das gleich doppelt, denn mit dem Ausfall von mYinsanity, wird die Anzahl der teilnehmenden Nationen in der GSA League verringert. Eine Schweizer Teilnahme in der Saison 2021 ist ausgeschlossen. Kein weiteres Team konnte sich für diese qualifizieren – oder schaffte es zumindest in die Relegation.

Die besten Teams der GSA League – G2, Secret und Rogue – spielen übrigens auch für die europäische Liga, welche dieses Wochenende startet.

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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