Red Bull UnEverse: Gelungene Neuerfindung

Am Sonntag, 20. November fand der dritte Red Bull UnEverse-Event im Verkehrshaus Luzern statt. Das neue Konzept konnte überzeugen.

Mehr Storytelling, mehr Live-Interaktionen – das stand beim neuen Red Bull UnEverse auf dem Programm. Das Event-Konzept bringt jeweils Schweizer Influencer und eSportler zusammen. Letztes Mal war zum Beispiel Comedian Kaya Yanar mit dabei, der bekanntlich in der Schweiz wohnt. Bisher wurden eSportler und Influencer untereinander gemischt und mussten dann gegeneinander antreten. Dieses Mal entschied man sich für einen anderen Weg.

Foto: Armon Ruetz / Red Bull Content Pool

Neu wurden die Social Media-Stars als ein Team aufgestellt, die sich gegen die Gamer in verschiedenen Disziplinen beweisen mussten. Die Geschichte dahinter: Die vier Influencer wurden in eine andere Dimension entführt, wo sie für immer in Games verlieren müssen. In sechs Spielen müssen sie sich gegen die „Enforcers“ – die eSports-Athleten – beweisen und sich aus der Parallelwelt befreien. Gezockt wurden die Klassiker GeoGuesser, Stickfight: The Game, Overcooked 2, Gang
Beasts, MarioKart 8 und Super Smash Bros.

Mit dabei waren:

4 Abductees (Heroes)

Ericwdrae
T-Ronimo
Lana Bante
Geo Cadiias

8 Enforcers (Guardians)

Destany (Leader)
KiraKira
Effymia
AndiGameTV
Yannex
NukesRL
SunnyEnough
Senpaï Rekt

Publikum drehte das Spiel

Zum ersten Mal wurde das Red Bull UnEverse im grossen Kinosaal des Verkehrshaus Luzern durchgeführt. Die anwesenden Zuschauer waren nicht nur passive Anwesende, sondern konnten die Spielrunden massgeblich beeinflussen. So konnten sie zum Beispiel bei Stickfight die besten Kämpfer aus dem Spiel schmeissen oder die kämpfen Influencer direkt auf der Bühne als Joker unterstützen. Das war teilweise auch nötig, denn es machte den Anschein, als hätten sich einige der Social Media-Stars im Vorfeld nicht wirklich mit den Spielen auseinandergesetzt, was manchmal zu einseitigen Duellen führten.

Im grossen Finale mussten die vier Helden dann gegen Super Smash Bros. Star Destany in seiner eigenen Disziplin ran. Natürlich wären da 1v1-Kämpfe ein Ding der Unmöglichkeit für die Protagonisten, weswegen sie gleich zu viert auf den Red Bull Athleten losgehen durften. Was nach einer sehr einseitigen Sache klingt, wurde zum Schluss dann doch noch sehr spannend. Kurz vor dem Ende drängte sich die Frage auf: Was wäre, wenn Destany dieses grosse Schlussduell tatsächlich für sich entscheiden würde?

Zum Glück für die Story, und die Influencer, schafften sie es dann doch noch, den Smash-Star zu bodigen und sich so in die Freiheit zu kämpfen.

Foto: Armon Ruetz / Red Bull Content Pool

Fazit

Der neue Ansatz des Red Bull UnEverse ist eine gelungene Sache! Dass die Liveshow nun wieder spürbar in den Vordergrund gerückt wird, anstelle einer reinen Streamproduktion, ist sehr begrüssenswert. Das anwesende Publikum war entsprechend spürbar mit dabei. Dies nicht zuletzt dank der erfahrenen Star-Moderatorin Eefje „Sjokz“ Depoortere, die das Publikum aktiv mit ins Geschehen mit einbrachte. Untermalt wurde die Action auf der Bühne von den gekonnten Castern Joseph „Munchables Fenny und Reto „Rizource“ Canova.

Natürlich gab es noch ein paar Holperer beim neuen Format, aber erneut bestätigte sich Red Bull UnEverse als einer der unterhaltsamsten und besten Gaming-Events der Schweiz. Wir freuen uns aufs nächstes Jahr!

Foto: Armon Ruetz / Red Bull Content Pool

Nathan Leuenberger

Projektleiter & Redaktionsleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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