Schnell, leise, tödlich – der Bau deines Gaming PCs mit ASUS Republic of Gamers

    Jeder Gamer kennt dieses Problem: Die erforderlichen FPS können nicht mehr erbracht werden, das Spiel ruckelt, die Ladezeiten fühlen sich viel zu lange an und spätestens wenn der Moment da ist, an welchem die Hardware für ein Ingame-Versagen verantwortlich gemacht werden kann (sch***s verd***ti huere sch***s chiste!), muss ein neuer PC her.

    Die Risiken und die Lösung dafür

    Doch ein neuer PC kostet Geld, kostet Zeit und eventuell auch Nerven. Jeder von uns hat diesen einen Kollegen, der an seinem PC herumschraubt, bis er kaputtgeht oder explodiert. Die Hemmschwelle, einen eigenen PC zusammenzuschrauben, kann aus diesen Gründen doch relativ hoch sein.

    Die Sache sieht jedoch ganz anders aus, wenn wir einen Fachmann an Bord haben. ASUS ROG Schweiz hat uns ihren Hardware-Experten und selbst passionierter Gamer Miguel für einen Tag zur Verfügung gestellt. Zusammen mit Miguel haben wir eine kleine aber feine Anleitung entworfen, die es dir ermöglichen soll,  deinen nächsten PC selber zusammenzubauen.

    Was spricht denn für den PC Marke Eigenbau und was dagegen?

    Das fegt!

    • Du lernst vieles über Hardware-Kompatibilität und Konfigurationen
    • Du hast dir überlegt, was und warum du es einbauen willst
    • Du hast keine unnötigen Komponenten in deinem PC
    • Du kannst aufrüsten statt einen neuen PC zu kaufen
    • Du weisst, was in deiner Maschine verbaut ist
    • Du sparst Geld

    Das eher weniger

    • Du musst dir Zeit nehmen
    • Du musst dich im Vorfeld informieren
    • Du musst geduldig und bereit sein, Einiges zu lesen
    • Falls du nicht nach Anleitung arbeitest, könntest du deine Hardware beschädigen

    Wir könnten dir an dieser Stelle noch unzählige weitere Faktoren auftischen, welche deine Entscheidung beeinflussen könnten. Schlussendlich denken wir, dass der Zusammenbau deines eigenen PCs nicht nur eine Geldfrage ist, sondern von ein paar einfachen Prinzipien abhängt. Es gibt Menschen, die sich die Zeit nicht nehmen können oder wollen und lieber ein wenig mehr bezahlen, dafür 24h später einen funktionierenden PC auf dem Tisch stehen haben.

    Dann gibt es da noch die Leute, welche genau wissen möchten, was in ihrem PC verbaut ist. Denn falls ihnen mal eine Komponente abraucht, kennen sie das Innere ihres PCs genau, wissen woher das Problem stammt und können die zickende Komponente ganz einfach austauschen.

    Ich denke, man sollte dies mit Sportlern vergleichen:
    Es wird Sportler geben, denen es egal ist, was für Schuhe sie anhaben, solange die Schuhe bequem sind und sie damit performen können. Auf der anderen Seite gibt es auch Athleten, die genau wissen möchten, wieviel Gramm Polyester in den Schuhen steckt und wieviel Millimeter die Höhe der Schaumstoffeinlage beträgt usw. So ähnlich verhält es sich mit den Gamern 😉

    Let’s get started

    Wenn du dich dazu entschlossen hast, deinen eigenen PC zusammenzuschrauben, gibt es im Vorfeld ein paar Punkte, die du beachten solltest:

    1. Du solltest den Begriff Mainboard oder SATA mindestens schonmal gehört haben
      >> Wirf doch einen Blick in deinen alten PC und vergleiche mit dem Internet
    2. Führe eine Liste mit all deinen PC-Komponenten
      >> Der Webshop-Warenkorb reicht notfalls auch 😉
    3. Stelle sicher, dass die Komponenten miteinander kompatibel sind
      >> Mobo-Sockel und -Anschlüsse vergleichen, Google & die Produktinfos helfen, CPU und Mainboard Sockel vergleichen, CPU Kühler muss auf Mainboard passen, wie viele SATA/USB Anschlüsse/ RAM & PCI-e Steckplätze benötige ich usw.
    4. Kontrolliere, ob dein Gehäuse über den nötigen Platz für alle Elemente verfügt
      >> Achtung bei SLI-Konfigurationen, grossen Wasserkühlungen und Mainboard-Grössen, bieten die PCI-e Slots genügend Platz für meine Grafikkarten, welchen Formfaktor hat mein Mainboard ATX/miniATX/microATX usw.
    5. Halte Schraubenzieher, Schere und dein Fingerspitzengefühl bereit
      >> Meistens reicht ein mittlerer Kreuz-Schraubenzieher schon aus
    6. Achte darauf, nicht statisch geladen zu sein
      >>Langsch churz is Chuchibrünneli 😉

    Advice vom ASUS ROG-Sensei

    Alles ready?! Dann wenden wir uns dem Experten für PC-Creation & Modding zu: Miguel von ASUS Schweiz

    Für den ASUS ROG Gamer-PC schwört Miguel auf die folgende Hardware:

    Gehäuse: NZXT Noctis 450 ROG Edition

    https://www.digitec.ch/de/s1/product/nzxt-noctis-450-rog-edition-midi-tower-pc-gehaeuse-6279164

    Mainboard: ASUS ROG STRIX X299-XE GAMING

    https://www.brack.ch/asus-mainboard-rog-strix-x299-615380

    CPU: Intel Core i7-7800X 3.5 GHz

    https://www.brack.ch/intel-cpu-core-i7-7800x-3-587347

    RAM: G.Skill Trident Z RGB

    https://www.digitec.ch/de/s1/product/gskill-trident-z-rgb-2x-8gb-ddr4-3000-dimm-288-arbeitsspeicher-6134892

    Speicher: Samsung SSD 960 PRO NVMe M.2

    https://www.brack.ch/samsung-ssd-960-pro-nvme-m-484608

    Speicher 2: Samsung SSD 860 PRO 2,5″ 1 TB

    https://www.brack.ch/samsung-ssd-860-pro-2-768911

    Kühlung: NZXT Kraken X62

    https://www.brack.ch/nzxt-wasserkuehlung-kraken-655225

    Grafikkarte: ASUS ROG STRIX GTX 1080 Ti

    https://www.brack.ch/asus-grafikkarte-geforce-gtx1080-551985

    Netzteil: PRIME Gold SSR-850GD 850 W

    https://www.brack.ch/seasonic-netzteil-prime-gold-513820

    Die Erfahrung spricht aus ihm

    Du hast deine Komponenten bereit? Dann mach dich mental bereit für den Einbau und hör noch auf ein paar Tipps unseres Experten Miguel:

    Was ist der häufigste Fehler den Leute begehen, wenn sie einen PC zusammenbauen wollen?

    • Ich bin krass, ich brauch kein Handbuch!” (vor allem beim Mainboard)
    • Anschliessen von Laufwerken an “falsche” SATA Ports RAM in die falschen Steckplätze stecken
    • Erweiterungskarten in Steckplätze stecken, welche Resourcen mit anderen Komponenten teilen
    • Kabel für den Powerknopf und Frontanschlüsse vergessen oder falsch anschliessen

    Wie sieht für dich der optimale Airflow (Luftstrom) durch dein System aus?

    • Unten und vorne Kalt rein, oben und hinten Warm raus

    Bei welchen Komponenten darf man sparen und bei welchen nicht?

    • Man sollte ausgewogen bleiben (keinen Flaschenhals haben)
    • Ein 60Hz Monitor braucht keine GTX 1080 Ti
    • Es braucht keine teure Wasserkühlung in einem System welches nicht übertaktet wird.
    • Billige Netzteile geben oft Peak-Watt an (was sie für eine Sekunden aushalten), nicht den Wert für 24H oder im Gaming-Betrieb.
    • Lieber eine grössere statt schnellere SSD zum gleichen Preis, weil Zugriffszeit wichtiger ist als Datendurchsatz.
    • Brauche ich wirklich noch zusätzlich eine 4TB Harddrive für meine Daten und Bilder, wenn eh schon alles auf der Cloud ist?
    • Nicht am falschen Ende sparen: Was schaue ich die ganze Zeit an, was hab ich die ganze Zeit in den Fingern? Monitor, Keyboard, Maus

    Wichtig: Es kann mal passieren, dass eine Komponente nicht auf ein Steckplatz passt oder nicht sofort einrastet. Verliere in so einem Fall nicht die Geduld. Kontrolliere den Stecker, lies nochmals im Handbuch nach, geh auf Youtube ein Video schauen. Versuche auf keinen Fall, das Teil mit voller Kraft irgendwo hineinzupressen, es könnte dabei was kaputtgehen.

    Du bist bereit? Dann lass uns loslegen!

    Und schon habt ihr euren Gamer-PC Marke Eigenbau, wir gratulieren! 🙂

    Windows installieren, die aktuellen Treiber draufhauen und dann… nein vor den Treiber müssen natürlich Steam, BattleNet und der EpicGames Launcher installiert werden! Viel Spass!

    mm

    Reto Canova

    Moderator & Content Marketing

    Reto berichtet passioniert und stets gut gelaunt - sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch - über aktuelle Geschehnisse in der Schweizer eSports-Szene. Als Gaming-Enthusiast der ersten Stunde und selbst kompetitiver Spieler befragt er eSports-Persönlichkeiten zu Strategien, analysiert Spielzüge oder bekämpft andere Tryhards online. In letzter Zeit trifft man ihn des Öfteren auch auf Twitch an.

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