Steam Deck

Steam Deck Schweiz: Ab Ende 2023 auch bei uns verfügbar?

Der ursprüngliche Release für das Steam Deck von Valve war eigentlich für den Dezember 2021 geplant. Jedoch sorgen auch hier die globalen Probleme in der Versorgungskette für Verspätung. Neuer Start: Februar 2022.

Update vom 07. März: Die Steam-Deck-Produktion wurde hochgeschraubt. Es gibt eindeutigere Informationen über Verfügbarkeit und Produktionszeitplan. UND Steam überprüft, ob das Steam Deck bis Ende des Jahres in weiteren Ländern (inklusive der Schweiz) verfügbar gemacht werden kann.

Steam Deck in der Schweiz ab Ende 2023?

Ob die ersten Steam Decks tatsächlich schon im Februar ausgeliefert werden, ist noch unklar. Denn es handelt sich beim neuen Datum um eine Schätzung. Und wir wissen: Auf Schätzungen kann man sich in Zeiten wie diesen nicht mehr verlassen.

Alle Reservationen bleiben aktiv, die Menschen müssen einfach länger auf ihr Steam Deck warten. Für Schweizerinnen ist das ziemlich irrelevant: Der portable Gaming-PC ist bei uns momentan nicht reservierbar.  Am 7. März hat Steam aber angekündigt, dass das Steam Deck bis Ende 2023 in weiteren Ländern (inklusive der Schweiz) verfügbar sein soll. Das Team mache auf allen Ebenen Fortschritte und wird uns auf dem Laufenden halten.

Tipp für die Schweizer Gamer, die unbedingt ein Steam Deck haben wollen: Fragt doch eine bekannte Person aus einem EU-Land (z.B. Deutschland), ob sie die Konsole für euch vorbestellen könnte. Aber: Auch die anderen Länder müssen lang warten. Unter dem Strich gewinnt man damit vielleicht auch gar keine Zeit.

Ausserdem: Nur wenige Menschen konnten sich bei der Vorbestellung eine Dezember-Reservierung sichern. Ob die Verspätung für spätere Reservierungen noch grösser wird, muss Valve noch kommunizieren. Falls man jetzt neu ein Steam Deck reserviert, muss man gemäss Valve mit einer Lieferung im zweiten Quartal 2022 rechnen.

Was ist das Steam Deck genau?

Steam Deck ist die erste Game-Konsole von Valve. Das Gerät funktioniert ähnlich wie die Nintendo Switch, mit einem grossen Unterschied: Du sollst darauf deine Steam Spielebibliothek spielen können.

Valve verspricht “die grösste Gaming Power, die du je in den Händen gehalten hast.” Das muss das Steam Deck definitiv liefern, in Anbetracht der benötigten Rechenleistung, welche die Konsole für Triple-A-Titel bringen müsste.

Die Form erinnert klar an eine Nintendo Switch. Details zu den verschiedenen Versionen und den verbauten Specs findet ihr auf der offiziellen Webseite. Wir beantworten im Artikel noch ganz kurz die häufigsten Fragen zum Steam Deck.

Ist das Steam Deck ein Cloud Gaming Service?

Nein. Das Steam Deck ist ein portabler PC. Du musst die Spiele aus deiner Bibliothek herunterladen und kannst sie dann (sofern unterstützt) auch offline spielen.

Wie lange hält die Steam Deck Batterie?

Valve spricht von einer Batterielaufzeit von sieben bis acht Stunden, je nach Titel. Games die mehr Rechenleistung benötigen, verbrauchen auch mehr Energie. Als Benchmark nennt Valve Portal 2. Das Spiel kann vier Stunden lang bei 60 FPS gespielt werden, bei 30 FPS erhöht sich die mögliche Spieldauer auf sechs Stunden.

Kann ich mit einer microSD-Karte den Speicherplatz meines Steam Decks erhöhen?

Ja, das Steam Deck hat einen microSD Slot. Es ist noch nicht bekannt, welche Art microSD-Karte mit der Konsole kompatibel sein wird.

Kann ich einen Xbox oder PlayStation Controller mit Steam Deck benutzen?

Steam Deck unterstützt Bluetooth und eine hohe Anzahl an Geräten. Controller und Headsets, die per Bluetooth verbunden werden, funktionieren einwandfrei.

Hat das Steam Deck einen 4K Output?

Ja. Per USB C-Port kann das Steam Deck sogar einen 8K 60Hz Output (4K 120Hz) liefern.

Könnte ich das Steam Deck auch als Desktop PC benutzen?

Wenn du das willst. Das Steam Deck ist ein portabler, vollwertiger PC. Er läuft auf SteamOS, ein Betriebssystem das auf Linux basiert. Valve sagt sogar, dass es möglich ist Windows auf dem Steam Deck zu installieren. Ob das im Sinne des Produkts ist, sei dahingestellt.

 

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Severin Stillhard

Online-Redaktor

Angefangen hat die Gamer-Karriere mit Pokémon Rubin. Mittlerweile hat er wohl jeden relevanten kompetitiven Titel ausprobiert aber leider nur mässig Erfolg gehabt. Ist jetzt auch nicht mehr so wichtig, da er nun auf eSports.ch seine Begeisterung für Games mit Menschen teilen kann und man dabei nur gewinnen kann.

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