Das war die Swiss Gaming Challenge 2019

Cosplay, Fantasy und viel eSports wurde uns an der Fantasy Basel 2019 geboten. Was auf der eSports-Bühne geschah, erfahrt ihr hier.

Die eSports-Bühne der Fantasy Basel 2019 bot mit zwei grossen Turnieren professionelle Gaming-Action nonstop. Zum einen duellierten sich die besten FIFA-Spieler der Schweiz im Coca-Cola eCup, dazu später mehr, zum anderen sahen wir Turniere in Starcraft 2, CS:GO, Rainbow Six: Siege und Overwatch im Rahmen der Swiss Gaming Challenge (SGC).

Eröffnet wurde diese am Freitagabend mit dem Finalspiel zwischen Railgan und Mamba, die in Starcraft 2 um die Trophäe spielten. Die beiden Pros boten ein spannendes Best of 7, bei dem sie beide zeigten, wieviel Taktik und vor allem Tastaturbefehle dieses Spiel verlangt. Als Laie war da ein Match teilweise schon entschieden, bevor man überhaupt realisiert was genau passiert. Dennoch: Schön bekam einer der Urväter des heutigen eSports die Chance sich wieder auf der grossen Bühne zu präsentieren.

Apropos Urväter, natürlich bot das CS:GO-Final zwischen Villains und Berzerk genau das, was man von Counter-Strike erwartet. Spannung, Action und Taktik pur. Weiter ging es Samstagnachmittag mit Rainbow Six Siege, welches das erste Mal bei einem grossen Schweizer Event mit dabei war. Und es wusste zu überzeugen, denn kein anderes Spiel zog so viele Zuschauer vor die Bühne! Zudem war das Publikum gleich mittendrin, jubelte und schrie auf. Bitte mehr davon, denn Rainbow Six konnte sich hier wirklich beweisen.

Den Abschluss der Swiss Gaming Challenge bildete Overwatch am Sonntagmorgen. Hier traten die Underdogs March Marmots gegen den Dauergewinner SILENTGAMING an. Obwohl im Vorfeld fast jeder Kenner der Szene wohl darauf gewettet hätte, dass SILENT am Schluss den Sieg davontragen wird, hätte vermutlich niemand erwartet was für ein ausgeglichenes und spannendes Duell uns hier geboten wurde. Bleibt nur die Frage, wieso Blizzards Spiel denn zurzeit einen solch schweren Stand in der Schweizer Szene hat, wenn es an Events doch so gut funktioniert.

Alles in allem bot die SGC ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm. Die Teams waren alle gut vorbereitet und repräsentierten den Schweizer eSport gekonnt mit starker Leistung. In keinem Spiel waren die Finals eine wirklich einseitige Sache und es wurde nie langweilig. Schade war für das Publikum jedoch teilweise, dass es zwischen den Spielen immer mal wieder zu längeren Unterbrüchen kam, ohne weitere Unterhaltung. Da hiess es nur abwarten, Tee trinken und hoffen, dass es bald weitergeht. Grund dafür waren fast immer kleinere technische Probleme, welche die ganze Produktion stoppten. Der präsentierte Timetable stimmte dann überhaupt nicht mehr und man hatte manchmal mit fast einer Stunde Verzögerung zu kämpfen. Werden diese Fehler jedoch bis zur nächsten Ausgabe an der Zürich Game Show ausgebügelt, können wir uns schon jetzt auf einen tollen Schweizer eSports-Event freuen.

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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