TCS eSports League: Coconutters holen sich erneut den Titel

Mit dem zweiten Sieg der TCS eSports League in Folge zementieren sich die Coconutters als stärkstes Rocket League-Team der Liga. In der Eventlocation Exploria erspielten sie sich die Trophäe.

Ok, zuerst muss gesagt sein: Das TCS eSports League Finale sah richtig, richtig gut aus. Dieses wurde vergangenes Wochenede in der neuen Eventlocation „Exploria“ in Yverdon-les-Bains ausgespielt. Diese wurde Ende Oktober eröffnet und kam während den LoL Worlds im Rahmen eines Public Viewings das erste Mal richtig zum Einsatz.

Nun hat die TCS eSports League dort die Finalrunden ausgespielt und es wird sicherlich nicht der letzte Event sein, der diese Location nutzen wird. Die Stage ist zum einen mit einer grossen LED-Wand ausgestattet, um die Bühne herum türmen sich Lichtinstallationen und Screens, die jeweils noch bespielt werden können. Die Kombination sorgt für ein cooles Bild, das sich sehen lassen kann.

Coconutters dominierend

In dieser Arena zeigten die Coconutters dann, dass sie zu den besten Teams der Schweiz gehören. Nachdem sie sich gegen Sparx Esports im Upper Bracket Final durchsetzten, war ihnen der Platz im Grand Final bereits sicher. Sparx musste dann im Lower Bracket Final gegen Irie Legacy durchsetzen, was ihnen mit einem knappen 3:2 gelang. Im Grand Final dann das Rematch zwischen den Coconutters und Sparx Esports.

Dort ging es dann aber schneller als erwartet. Die Affenbande besiegt ihren Kontrahenten im Best-Of-7 mit einem klaren 4:1 und sichert sich den zweiten Meistertitel in Folge. Amir „Texo“ Mamedov freute sich entsprechend: „Ich bin super glücklich, dass wir nochmals gewonnen haben – es war genau das, was wir wollten.“ Über Finalgegner Sparx hatte er auch nur gutes zu sagen: „Sie haben sich im letzten Jahr stark verbessert, letztes Jahr waren sie nicht mal in der Nähe der Spitze und jetzt sind sie definitiv hier angekommen – neben uns.“

Für Texo war es auch kein leichtes am Offline-Finale zu spielen, denn seine beiden Mitspieler waren nicht vor Ort. Lorenzo „Dead-Monster“ Tongiorgi spielt seit Oktober – und künftig wohl auch Vollzeit – für die grosse eSports-Organisation Natus Vincere. Just am Finaltag kehrte er aus dem NaVi-Bootcamp zurück in sein Heimatland Italien und schaffte es deshalb nicht nach Yverdon. Der dritte im Bunde, Lien „Yagi“ Meyer, war gesundheitlich angeschlagen und spielte sicherheitshalber von zu Hause aus.

Hier gibt es den ganzen Finalabend noch zum Nachschauen:

Nathan Leuenberger

Projektleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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