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Valorant: Masters Reykjavík – Alles was du wissen musst

Anfang März haben wir mit euch über die erste Ausgabe der VALORANT Champions Tour Masters gesprochen. Nun sind knapp zwei Monate vergangen und wir wechseln das Universum. Von Online geht’s endlich auf LAN und Riot Games hat sich einen besonderen Ort ausgesucht.

Ein Wettkampf-Shooter geboren in der Zeit der reinen Online-Turniere. Normalerweise trennt sich die Spreu vom Weizen auf dem internationalen Offline-Parkett. Tausende Fans bringen die Hallen zum Beben, Kameras und Scheinwerfer sind nur auf die Spieler gerichtet. Kein Platz für den Komfort des eigenen Heimes. 

Für all diejenigen, die nicht so häufig die Zeitung in die Hand nehmen, die COVID- 19-Pandemie wird langsam durch die stärkeren Impfmaßnahmen eingedämmt. Alles steht in den Startlöchern für “Normalbetrieb”, auch wenn dies noch teilweise dauern kann. Somit hat Riot Games, das Entwicklerstudio hinter VALORANT, einen großen Schritt gewagt.

Große Halle – Keine Fans

Die VALORANT Champions Tour: Masters Reykjavík werden vom 24.Mai bis zum 30.Mai in der isländischen Hauptstadt abgehalten. Die 1965 eröffnete Arena ist normalerweise Austragungsort verschiedenster Sportarten, wie zum Beispiel Basketball oder Handball. Die 5.500 Sitzplätze der Arena werden jedoch leer bleiben. Der Prizepool wurde seither nicht bekanntgegeben. 

Zur Sicherheit aller werden die Teams nicht pünktlich zum Turnier, sondern im Vorhinein eintreffen, sodass diese erst einmal in Quarantäne bleiben.

Erster Zusammenstoß verschiedenster Nationen

Genug von den Formalitäten, wer spielt nun mit? Insgesamt zehn Mannschaften werden am Ende in Island vor Ort sein, nachdem diese sich durch ihre regionalen Qualifier gekämpft haben. Die genaue Slot-Aufteilung sieht wie folgt aus:

  • EMEA – 2 Slots
  • Nordamerika – 2 Slots
  • Korea – 1 Slot
  • Brasilien – 2 Slots
  • Lateinamerika – 1 Slot
  • Japan – 1 Slot
  • Südostasien – 1 Slot

Nicht nur in Island treten zum ersten Mal verschiedenste Regionen gegeneinander an, schon allein die EMEA Challengers Finals ist der erste Vorgeschmack. Bisher wurde die VALORANT Champion Tour im europäischen Bereich in Europa, CIS und Türkei eingeteilt. Nun besteht das EMEA Turnier gleich aus allen drei Regionen, darunter fünf Teams aus Europa, drei aus der Türkei und eins aus der CIS-Region.

El Clásico – EU vs. NA

In fast jedem eSport-Titel gibt es das klassische Schema “EU vs. NA”. Auch in diesem Fall sind wieder alle Augen auf diese beiden Regionen gerichtet, während so mancher Zuschauer beispielsweise über die Stärke der Südkoreaner Vision Striker bescheid weiß. 

Eine kleine Geschichtsstunde im Bereich First Person Shooter. Der wohl vergleichbarste Titel, Counter-Strike:Global Offensive, hat ähnlich wieder die VALORANT Champion Tour eine Art Weltmeisterschaft, die sogenannten “Majors”. Insgesamt eines von 15 dieser Majors wurde von einem nordamerikanischen Team geholt. Die anderen 14 Titel gingen nach Europa oder Südamerika.

Tyson “TenZ” Ngo, einer der größten nordamerikanischen Superstars, äußerte sich erst neulich zu diesem Vergleich. Seine Annahme, der rasche Spielstil der Jett-Spieler seiner Region wird das System der EU-Teams zum Fall bringen.

Ob dies der Fall sein wird, das finden wir ab dem 24.Mai heraus.

mm

Vincent "Zescht" Talmon-Gros

Freelancer

Mittlerweile häng ich schon seit so 5 Jahren im eSport rum. Ab und zu durch die Gegend gereist und kommentiere dann auch mal CS:GO oder VALORANT. Nachdem mein Journalismus-Studium auch irgendwie Moneten bringen soll, schreib ich gerne.

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