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Valorant: Project V mit starkem Start

Die neue Valorant-Liga für Amateure und Semi-Profis in der DACH-Region legt einen starken Start hin. Bereits hunderte Teams sind Teil der Turnierplattform.

Über 500 Teams sind innerhalb der ersten Wochen bereits Teil der neuen Valorant-Turnierplattform „Project V“ geworden. Über den Launch von Project V am 18. Januar hatten wir bereits berichtet.

Nach den ersten Wochen wollten wir ein erstes Zwischenfazit ziehen mit den Verantwortlichen. Unsere Anfrage wurde prompt vom Geschäftsführer Steffen beantwortet, der sich sehr zufrieden zeigt.

eSports.ch: Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Launch! Wie zufrieden seid ihr mit dem Start von Project V?

Steffen: Wir sind sehr glücklich mit dem Start, denn die DACH-Region hat gezeigt welches Potential in ihr steckt. Dass so viele Teams von Beginn an dabei sind und wir so ein kontinuierliches Wachstum haben, ist grandios. Zudem wurde unsere Show rund um den Ladder-Start wahnsinnig gut angenommen. Im Peak hatten wir 9k Viewer und 165k Unique Viewer haben sich das ganze angeschaut.

eSports.ch: Mit wievielen Teams hattet ihr vor dem Start gerechnet in der 24/7 Ladder?

Ehrlicherweise war das immer die große Unbekannte für uns. Wir wissen, dass die DACH-Region ein riesiges Potential mit sich bringt, aber dass PROJECT V so schnell so gut angenommen wird, das hätten wir so nicht erwartet.

Die Amateurliga ist Teil der neuen Valorant eSports-Infrastruktur. Die soll nebst dem Verfolgen der Profiliga auch die aktive Beteiligung der Valorant-Spieler in einem kompetitiven Umfeld fördern. Drahtzieher ist dabei – wie bei League of Legends auch – Entwickler Riot Games selbst.

Für die regionalen Ligen spannen sie jedoch mit lokalen Organisatoren zusammen, welche die Angebote im Auftrag von Riot Games ausführen. In der DACH-Region ist zum Beispiel der Anbieter Stark Esports zuständig, welche auch die Swiss Esports League unter sich haben.

 

eSports.ch: Wie ist das Feedback der Community?

Das Feedback der Community ist durchweg sehr positiv. Wir bauen hier etwas ganz Neues auf, das hat es in VALORANT so noch nicht gegeben. Uns ist es unheimlich wichtig auf das Feedback der Community zu hören und PROJECT V mit ihnen gemeinsam zu gestalten und weiterzuentwickeln.

eSports.ch: Gab es schon Überraschungen bei Team Performances?

Steffen: Aktuell lässt sich das noch nicht bewerten. Es gibt immer wieder überraschende Spiele in der Ladder, aber wir haben ja auch noch einiges an Strecke vor uns.

 

Nebst der 24/7 Ladder bietet Project V den Spielern auch Mittwochs jeweils ein Turnier an. Nun gesellt sich da noch das neue Clutch Kings-Format dazu. Die Turniere werden jeweils auch gestreamt auf Twitch. Bei den Weeklys ist es jeweils ein Kommentator, der die Matches über rund vier Stunden begleitet.

Mit den Zuschauerzahlen einer Profiliga kann Project V da natürlich noch nicht mithalten. Jedoch war im Chat für den ersten Stream doch schon etwas los, tausende Zuschauer haben schon vorbeigeschaut.

eSports.ch: Letzte Woche fand ja das erste Turnier auch statt mit Stream. Wie zufrieden seid ihr mit den Zuschauerzahlen?

Steffen: Da wir grundsätzlich participant-driven sind, sind wir mit den Zahlen sehr zufrieden. Wir wollen den PROJECT V Teams eine Bühne bieten und in kleineren Shows immer wieder Top-Matches oder auch kleinere Teams highlighten.

eSports.ch: Gibt es Pläne die Broadcasting-Produktion künftig noch auszubauen?

Steffen: Wir haben jeden Montag unsere Live-Show, die von jeweils einem Caster übernommen wird. Zudem werden wir die größeren Events des Splits in Studio-Shows übertragen. Wenn es bald wieder möglich ist, möchten wir natürlich auch mehr Richtung Offline Events mit entsprechendem Broadcast veranstalten.  

Project V scheint den Nerv der Valorant-Community getroffen zu haben. Obwohl das Projekt erst wenige Wochen live ist, bringt es hunderte Teams zusammen, zahlreiche Zuschauer sind bei den Streams mit dabei.

Erstaunlich ist dann doch, dass es sich bei den Matches meist um Amateur-eSports handelt, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Projekt in den nächsten Monaten entwickeln wird. Denn momentan befindet sich das Projekt – so jedenfalls sagt es uns die Website – in der Beta.

Nathan Leuenberger

Projektleiter & Redaktionsleiter

Schon mit dem ersten Gameboy, den er von seinem Vater "auslieh", begann Nathans Faszination für die Welt der Polygone, Bits und Pixel. Noch heute sind Games seine grösste Leidenschaft und haben mit der Entwicklung im Bereich eSports eine völlig neue Bedeutung bekommen.

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