Wasser löscht Feuer – Team Ocean gewinnt Red Bull Itemania 2022

Wie bei der Itemania üblich, fanden dieses Jahr spannende Matches zwischen Team Ocean und Team Inferno im Spiel League of Legends statt. Der Twitch-Stream des Events erreichte Höchstzahlen von über 4’000 Zuschauer und erfreute sich über einen reibungslosen Ablauf. 

Die beiden Teams der Red Bull Itemania setzten sich auch dieses Jahr aus je zwei Spielern von fünf verschiedenen Schweizer eSports Organisationen zusammen. Durch ein Discord-Voting wurden die Glücklichen von der Community gewählt. Die Teams bestanden somit aus den Gewinnern SmartFox Gaming, mYinsanity, ArcticGaming, Fragbox Gaming und Lausanne ESPORTS.

Die Atmosphäre der Itemania ist im Vergleich zu gewöhnlichen Events immer etwas speziell – dadurch, dass von jeder Organisation zwei Spieler in sich bekämpfenden Teams sind, ist friendly banter ganz oben auf dem Menü. Die Spieler scheinen dieses Format sehr zu geniessen und obwohl es eher ein “for fun” Event ist, geben sie trotzdem gerne ihr Bestes. Die Items, die sie für ihre Games verwenden dürfen, müssen sie immer im Voraus ziehen, was eine interessante, andere Perspektive auf das Denkverhalten und die Strategien der Spieler zeigt. 

Tony “Gygha” Meier, der von ArcticGaming für Team Ocean spielte, gab ein paar Einsichten in die Erfahrung eines Spielers beim Event:

eSports.ch: Was gefällt dir persönlich an der Itemania und dem Format?

Tony „Gygha“ Meier: Strategie und Innovation ist das Wichtigste an der Itemania. Man muss extrem adaptieren und auch entsprechend draften. Dies macht es spannend und gibt einen anderen Twist.

Was war dein Highlight dieses Jahr? 

Ich finde Ben/Brathee hat extrem gut gespielt und viele Highlights gehabt. Um den Caster „Munchables“ zu quoten: Seine Hände gehören in ein Museum. Ich sehe enorm viel Potential in ihm!

Was machst du schönes mit dem Preisgeld?

Ich teile die Hälfte mit meinem ArcticGaming Teammember Blank, der im anderen Team war und werde meinen Teil in mein Stream-Equipment investieren.

Was möchtest du den Lesern noch mitteilen?

Leute vergessen beim Kompetitiven und dem Stress ingame, warum sie ein Game in erster Linie spielen: um Spass zu haben. Deswegen ein kleiner Aufruf von mir. Versucht Toxicity zu vermindern und vergesst nicht, warum ihr gamet!

Nach 4 halsbrecherischen Matches wobei sich die Teams Schlag um Schlag austauschten, ergatterte sich Team Ocean nach 4 Games die Trophäe und das Preisgeld. 

 

Wird das Feuer nächstes Jahr dem Wasser Dampf machen? Wir werden es erst herausfinden, wenn die Red Bull Itemania in die Red Bull Gaming World zurückkehrt!

 

mm

Julia "Noonchi" Ruprecht

Freie Redakteurin

Bereits mit jungen Jahren fand Julia ihre Begeisterung in magischen RPGs auf ihrem Gameboy und Gamecube. Mittlerweile ist sie in die Tiefen des PC-Gamings gefallen und hat sich in der Salzmine des Spiels League of Legends wiedergefunden. Ein starker competitor wurde nun aber das battle royal Warzone. Wenn sie also nicht damit beschäftig ist, an sämtlichen Hindernissen festzustecken, findet man sie für sich ein RPG geniessen, oder mitfiebern an jeglichen Schweizer eSport Events. Als Ausgleich zum Spielen investiert sie viel Zeit in den Content von E-Sport Organisationen, ihr Business Psychology Studium und ihr Sales und Marketing Internship.

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